Projektreihe zur spielerischen Vermittlung und Erkundung von kompositorischen und improvisatorischen Prinzipien unter Einbeziehung bildnerischer Ausdrucks-
formen wie Graphik, Collage, Skulptur und Raumsetzung


Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der vierten Klassenstufe

Im Rahmen dieser Projektreihe tauchen wir in die Welt der graphisch und skulptural notierten Musik ein. Unter Bezugnahme auf diesen spezifischen musikalisch-künstlerischen Brückenschlag lassen sich improvisatorische und kompositorische Grundprinzipien ganz unmittelbar einführen und erklären. Diese durch bildnerische Elemente deutlich darstellbare Grundprinzipien werden sodann in vielerlei Variationen musikalisch ausgelotet. Hohe spitze Töne etwa lassen sich durch pointierte und kantige Formen verbildlichen, dunkle tiefe Klänge mithilfe weicher Flächen und Materialien, symmetrische oder wiederkehrende Rhythmen können durch entsprechend gespiegelte oder repetitive graphische Zeichenfolgen dargestellt werden sowie schnell wechselnde, undifferenzierte Rhythmen durch komplexe Strukturen.





Skulpturen bieten sich in ihrer Dreidimensionalität für eine Fülle musikalischer Interpretationsmöglichkeiten an. Dennoch gibt es Parameter, die einer Beliebigkeit entgegen stehen, wie zum Beispiel Aspekte von Durchlässigkeit oder Geschlossenheit, Auseinanderstreben oder Verdichtung oder aber die Bedeutung der konkreten Materialität. Diese Parameter führen zu Fragestellungen, deren Lösungen sich durch Experiment und Diskurs herauskristallisieren lassen. Der wechselseitige Transfer zwischen Musik resp. Klang und Bild resp. Skulptur erfordert von Seiten der Kinder eine hohe Konzentration und innere Beteiligung. Dieser Transfer-Prozess fördert sowohl ihre sinnlichen und emotionalen, als auch ihre kognitiven Fähigkeiten in besonderem Maße. Er schult das musikalische und bildnerische Vorstellungsvermögen und verlangt bzw. fördert und erweitert die Abstraktionsfähigkeit.

Im Kontrast zu den aktuellen Tendenzen unseres stark technologisierten Zeitalters, sich vor-
gefertigter Settings zu bedienen, bieten wir die konkrete und lebendige Auseinandersetzung mit einfachen Materialien und grundlegenden Prinzipien an, die daher ein umso höheres Maß an Eigeninitiative und Schöpferkraft erfordert. Aus Erfahrung zeigen die Teilnehmenden große Freude am aktiven Tun, am Erforschen und Erfinden, am Umsetzen eigener Vorstellun-
gen und Ideen sowie an der Interaktion in unterschiedlichen Gruppenkonstellationen. Durch die Ensemblearbeit erfahren sie ganz direkt, wie wichtig der respektvolle Umgang miteinan-
der und die Aufmerksamkeit für jeden Einzelnen ist, um gemeinsam etwas Wertvolles hervor-
bringen zu können.


Musikalisch-künstlerische Bildung an Schulen und Kulturinstitutionen
- Projektwochen -



Welche Farbe hat ein Pfiff?

...Musik und Bild im Dialog


Wie klingt die spitze Ecke?

...Skulptur im Kontext von Improvisation



Freie Angebote

Wochenendeworkshops
und fortlaufende Kurse
für Menschen jeden Alters

unabhängig
von musikalischer Vorerfahrung und Instrumentenkenntnis

"Die Beschäftigung mit graphi-
schen Partituren war eine neue, ganzheitliche Erfahrung für
meine 4. Klasse."

"Sie schärfte die Sinne und öffnete den Geist für einen neuen Zugang zu abstrakter Musik und Klang-
experimenten."

"Es war eine Bereicherung auf mehreren Ebenen."

M. Schmidt
Klassenleiter an der Projektwoche teilnehmender Schülerinnen und Schüler
Johann-Strauß-GS Berlin



"Ich habe gehört, wie ein Gewitter ausgebrochen ist."

Kommentar einer Schülerin aus dem Publikum zur Projektpräsentation
an der Schule